Duschkabinen

Duschkabinenvielfalt: Gut gerüstet für jede Einbausituation

02.09.2026

Klein und schmal, verwinkelt mit Dachschrägen oder groß und weitläufig – deutsche Badezimmer sind so vielseitig wie ihre Bewohner. Deswegen gilt es, Duschkabinen passgenau und individuell auf die Bedürfnisse der Kunden und jedes Badezimmer abzustimmen. Dabei müssen verschiedenste Aspekte beachtet werden: von der Glasart, über die Türvarianten, die Rahmung und das Farbdesign. Ein umfassender Marktüberblick zahlt sich aus. Denn, passgenaue Lösungen bedeuten nicht nur schöne und funktionale Badezimmer, sondern auch glückliche Kunden.


                                                    
                                                        HSK_Walk_In_Pro.

Vielfältige Glaswelten – von Acryl- über Echtglas bis zu Chinchilla

Die Wahl der Duschabtrennung ist einer der entschiedensten Faktoren beim Einbau einer neuen Duschkabine. Dennoch wissen viele Kunden nicht, um die mannigfaltigen gestalterischen Möglichkeiten, die ihnen zur Verfügung stehen. Hier kommen die SHK-Profis ins Spiel: Wo früher häufig auf kostengünstige Duschabtrennungen aus Acrylglas gesetzt wurde, sind heutzutage hochwertige Echtglasscheiben der Standard. Synthetische Duschwände überzeugen mit einem attraktiveren Kostenpunkt und geringerem Gewicht für den Transport und Einbau, bergen aber ansonsten wenig Vorteile gegenüber echtem Glas. Sie sind weniger stabil und zerbrechen im Fall der Fälle in gefährliche Bruchstücke mit scharfen Kanten. Zudem ist das Material sehr empfindlich gegenüber Kratzern und den meisten Reinigungsmitteln. Deswegen sehen Duschkabinen aus Acrylglas häufig schon nach kurzer Zeit stumpf und matt aus. Glasduschen hingegen sind, wenn sie aus Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) gemäß DIN EN 12150 bestehen, um einiges stabiler und sicherer als die Acryl Alternative. Im unwahrscheinlichen Fall eines Glasbruchs, zerspringt die Scheibe in kleine Fragmente ohne scharfe Kanten und verhindert somit sowohl während des Zerspringens als auch bei den Aufräumarbeiten gefährliche Verletzungen. Zudem sehen die kratzfesten Oberflächen bei richtiger Pflege auch nach Jahren noch wie neu aus.

Neben der Wahl des Grundmaterials können Kunden zudem zwischen unterschiedlichsten Designs und Glasarten entscheiden. Häufig werden mattierte Flächen, ob über die gesamte Fläche oder nur mittig auf Höhe des Intimbereichs gewählt. Es gibt jedoch noch viele weitere Glasarten, wie Nebelvarianten, Chinchilla Glas oder Grau- und Bronzeglas. Diese Gestaltungsoptionen dienen nicht nur als attraktives Designelement, sondern kreieren obendrein eine angenehme Privatsphäre für die Nutzer der Dusche. Des Weiteren sollte bei dem Kauf einer neuen Dusche auch über die Versiegelung der Oberflächen, wie etwa die TwinSeal Glasversiegelung von HSK, nachgedacht werden. Diese spezielle zweifach Beschichtung ermöglicht ein beinahe rückstandsloses Abperlen des Wassers. Dadurch muss eine so versiegelte Duschabtrennung in der Regel nur einmal wöchentlich mit einem weichen Tuch gereinigt werden – ein deutlicher Mehrwert für den Kunden.

Mit der praktischen Walk In Favorit Schiebetür eröffnet sich dem Badnutzer ein weitläufiges Betreten, ohne dass eine Tür in den Raum ragt, oder an Gegenstände, wie gegenüberliegende Waschtische, schlägt.

Die richtigen Rahmenbedingungen schaffen: Voll,- teil- oder ungerahmte Duschen

Im Allgemeinen wird bei Duschkabinen zwischen gerahmten, ungerahmten und teilgerahmten Modellen unterschieden. Bei der Auswahl der richtigen Duschkabine für das jeweilige Badezimmer spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Einerseits ist natürlich die Optik ein wichtiges Kriterium. Viele Kunden wünschen sich heutzutage den cleanen und eleganten Look einer ungerahmten Duschkabine. Trotz ihres ansprechenden Designs und der zeitlosen Ästhetik gibt es jedoch auch einige Aspekte, die es zu beachten gilt. So reichen zunächst häufig verwendetes, dünneres Glas oder Kunststoffduschwände nicht aus, um die notwendige Stabilität zu gewährleisten. Grundsätzlich sollte die Dicke des Glases sechs Millimeter nicht unterschreiten und im besten Fall acht Millimeter betragen. Anders als bei ungerahmten Duschkabinen, gibt es bei gerahmten und teilgerahmten Modellen durch die Rahmung einen gewissen Spielraum für die Ausrichtung der Scheiben. Zudem bieten umlaufend gerahmte Modelle den maximalen Spritzschutz. Das auf dem Duschwannenrand abprallende und aufgestaute Spritzwasser wird durch das solide Bodenprofil dieser Duschkabinen sicher aufgehalten und zurückgeführt. Das erspart Kunden auf lange Sicht zusätzliche Putzarbeiten. Allgemein gilt: Bei der Wahl zwischen gerahmter, teil- oder ungerahmter Duschkabine sollte also auf die individuellen Bedürfnisse und Prioritäten eines jeden Kunden eingegangen werden.

Die markant-moderne Duschkabine Exklusiv 2.0 bietet den Kunden technische Perfektion und höchsten Nutzungskomfort.

Individueller Glaszuschnitt – Sonderlösungen auf Maß

Wo Fachhandwerker mit Dachschrägen oder Wandvorsprüngen konfrontiert sind, kommen vollständig gerahmte Duschkabinen jedoch gar nicht erst infrage. Solche baulichen Gegebenheiten sind immer mit kleineren oder größeren Herausforderungen verbunden.

Stattdessen müssen die Glaswände einer ungerahmten oder teilgerahmten Duschkabine vom Hersteller zugeschnitten werden. Hierbei ist ein haargenaues Aufmaß fundamental, damit die Duschkabine letztendlich tatsächlich passt. Hersteller wie HSK Duschkabinenbau bieten Fachbetrieben einen besonderen Service an, der bei überfüllten Auftragsbüchern das Aufmaß und sogar den Einbau der Duschkabinen übernehmen kann. Der passgenaue Zuschnitt der Glasscheiben erfolgt in der hauseigenen Glaserei des Olsberger Spezialisten für Duschkabinen. Einige bauliche Problemstellungen lassen sich jedoch bereits durch die kluge Wahl einer Duschtür lösen.

Mit individuellem Glaszuschnitt von un- oder teilgerahmten Duschkabinen, sowie praktischen Wandverkleidungsplatten, wie RenoDeco von HSK, wird die Sanierung zum Kinderspiel.

Hereinspaziert: Walk In, Drehfalt-, Schiebetür und Co.

Das Angebot an Duschtüren ist inzwischen deutlich umfangreicher als früher. Natürlich gibt es noch die klassische Drehtür, welche sich in den Raum öffnet, sowie die pendelbare Drehtür, welche sich auch in die Duschkabine schwenken lässt. Diese bergen jedoch häufig einen entscheidenden Nachteil. Der Schwenkbereich solcher Türen ist recht groß, wodurch diese Türen besonders in kleinen Badezimmern häufig an andere Sanitäreinrichtungen oder Badezimmermöbel stoßen. Abhilfe schaffen hier alternative Türlösungen: Zweiteilige Pendeltüren beispielsweise haben einen deutlich kleineren Schwenkbereich und Drehtüren an einem Nebenteil verhindern das Anschlagen der Türen an Gegenstände wie Heizkörpern oder Waschtischen. Doch es geht noch platzsparender. Drehfalttüren lassen sich vollständig nach innen an die Duschwände zusammenklappen – so ist sogar im kleinsten Badezimmer ein bequemer Einstieg möglich. Für besonders schmale und längliche Duschkabinen eignen sich zudem Schiebetüren. Diese ragen nicht in den Raum hinein, sondern verschwinden hinter dem Festteil. Ein spezieller Abklappmechanismus begünstigt eine mühelose und schnelle Reinigung. Bei Schiebetüren ist es besonders wichtig, auf sanfte Laufeigenschaften zu achten – idealerweise durch kugelgelagerte Gleitrollen. Am häufigsten jedoch fragen Kunden nach einer anderen Variante: „Nach wie vor sind Walk In Duschkabinen am meisten gefragt“, so André Kreuz, SHK-Profi beim Albert Kamphausen Handwerksbetrieb in Mönchengladbach. „Nicht nur aus optischen, sondern auch aus ganz praktischen Gründen: Sie haben weniger Putzfläche als geschlossene Duschkabinen.“ Walk In Duschen sind jedoch nicht nur in der Reinigung praktisch, sondern auch im täglichen Gebrauch: einfach rein und Dusche an. Die einzigen Nachteile dieser Duschvariante sind mehr Spritzwasser auf dem Boden, und dass sie in der Regel mehr Fläche benötigen. Letzteres kann jedoch dank innovativer Technik einfach umgangen werden. Mit einer Walk in Schiebetür reduziert sich die benötigte Grundfläche im Nichtgebrauch merklich, und mit einer Drehfaltvariante lässt sich die Duschabtrennung sogar komplett an die Wand falten. So ist eine stylische Walk In Dusche auch auf kleinem Raum möglich.

Heutzutage lässt sich dank der Vielfalt an Duschtür-Lösungen die perfekte Option für jede Bausituation finden. Häufig können mittlerweile selbst in kleinsten Badezimmern so etwa Walk In Duschen realisiert werden.

Überzeugendes Gesamtbild – Farbkonzepte von der Armatur bis zur Wandgestaltung

Zu einer neuen Duschkabine gehört jedoch auch ein frisches Farbkonzept. Dieses umfasst Beschläge, Armaturen und die Wandgestaltung. Kunden wünschen sich mittlerweile eine ganzheitliche und harmonische Gestaltung: „Ein Trend bei Duschkabinen ist, dass Profilrahmen, Griffe und Stabilisationsbügel passend zu den Badarmaturen gewählt werden“, so Kreuz. „Ob Chrom, Edelstahl, Kupfer oder mattes Schwarz – das fertige Bad soll farblich wie aus einem Guss erscheinen.“ Insbesondere außergewöhnlichere Farbgebung, wie Kupfer und Schwarz-matt, erfreuen sich mittlerweile zunehmender Beliebtheit.

Auch in Sachen Wandgestaltung hat sich der Zeitgeist gewandelt: Heute wird auf großzügige Flächen gesetzt. Neben großformatigen Fliesen oder wasserabweisendem Feinputz sind Aluminium-Verbundplatten eine besonders schnelle und einfache Möglichkeit, einen fugenlosen Look zu kreieren. Diese Wandverkleidungen lassen sich einfach auf bereits verbaute Fliesen aufbringen, ohne aufwendige Bohr- oder Stemmarbeiten. Mit Wandverkleidungen haben Kunden grenzenlose Gestaltungsfreiheit, da neben zahlreichen vorhandenen Designs auch Individualdrucke möglich sind. So lässt sich sogar der letzte Urlaub im eigenen Badezimmer verewigen. Die Wandplatten lassen sich in kurzer Zeit und ohne das Heranziehen zusätzlicher Gewerbe vom Sanitärfachmann verbauen. Auch bei besonderen Bausituationen, wie bei Dachschrägen oder Vorsprüngen, lassen sich die Platten einfach und ohne größeren Mehraufwand zuschneiden. Das lohnt sich besonders für möglichst schnelle Teilsanierungen.

Die zweifache Glasbeschichtung TwinSeal von HSK erleichtert Kunden den Alltag. Mithilfe der innovativen Versieglung müssen Oberflächen nur noch einmal die Woche mit einem weichen Tuch gereinigt werden.

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